Leistung · Energiegemeinschaften

Energie­gemeinschaften & Energy Sharing

Lokale Energie gemeinsam nutzbar machen - mit klarem Rollenbild, Datenlogik, Abrechnung und Betriebsvorbereitung.

Wir klären, ob und wie Energy Sharing bei Ihnen realistisch umgesetzt werden kann - mit Akteursmodell, Datenlogik, Betriebsstruktur und nächsten Schritten.
Use Case
Setup
Pilot
Betrieb
Warum jetzt

Energy Sharing braucht klare Vorarbeit.

Viele Regionen verfügen bereits über lokale Energiepotenziale: Photovoltaik, Speicher, flexible Lasten, kommunale Liegenschaften, Gewerbeareale, engagierte Bürgergruppen oder Energiegenossenschaften.

Oft fehlt kein Potenzial. Es fehlt die Projektlogik, um daraus einen realistischen Pilot und später einen laufenden Betrieb zu entwickeln.

1Wer erzeugt Energie?
2Wer nutzt sie?
3Welche Daten werden benötigt?
4Wie wird lokal erzeugter Strom verteilt?
5Welche Rollen übernehmen Kommune, Stadtwerk, Betreiber oder Dienstleister?
6Wie entsteht daraus ein laufender Betrieb?
Zielgruppen

Für wen ist diese Leistung relevant?

Kommunen und Gemeinden

Für lokale Energiepotenziale, Bürgerbeteiligung und regionale Wertschöpfung.

Stadtwerke

Für neue Rollen im dezentralen Energiesystem und stärkere Kundennähe.

Energiegenossenschaften

Für gemeinschaftliche Energieprojekte mit professioneller Vorbereitung.

Quartiere und Wohnungswirtschaft

Für lokale Stromnutzung, Beteiligung und transparente Modelle über Gebäudegrenzen hinweg.

Gewerbeareale und Standorte

Für die Verbindung von Erzeugung, Verbrauch, Flexibilität und Standortlogik.

Kernproblem

Aus lokaler Energie wird erst durch Rollenklärung ein umsetzbarer Pilot.

Energy Sharing verbindet technische, wirtschaftliche, rechtliche und organisatorische Fragen. Genau an diesen Schnittstellen entscheidet sich, ob ein Projekt in die Umsetzung kommt.

Typische Fragen am Anfang

Welche Anlagen, Lasten und Zählpunkte sind relevant?
Welche Teilnehmenden kommen infrage?
Wie kann Energie fair und nachvollziehbar verteilt werden?
Welche Mess- und Datenlogik wird benötigt?
Welche Verträge und Rollen müssen vorbereitet werden?
Wie sieht ein realistischer Weg zum Pilotbetrieb aus?
Systemmodell

Energy Sharing Operating Model

Stromfluss, Datenfluss und Wertfluss gemeinsam planen - damit aus lokalen Energiepotenzialen ein umsetzbarer Pilot wird.

Energy Sharing Operating Model mit Ausgangslage, Es-geht! Setup, Stromfluss, Datenfluss, Wertfluss und Ergebnis
Leistung

Was Es-geht! konkret leistet

Wir verbinden technische, wirtschaftliche und organisatorische Fragen zu konkreten Entscheidungsgrundlagen.

01

Rollenklärung & Projektlogik

Wir klären Ziele, Akteure, Verantwortlichkeiten, mögliche Organisationsformen und die erste Projektarchitektur der Energiegemeinschaft.

02

Daten- und Systemanalyse

Wir betrachten Erzeugung, Verbrauch, Lastprofile, Zählpunkte, Speicher, flexible Lasten, bestehende Anlagen und relevante Infrastruktur.

03

Verteilungs- und Betriebslogik

Wir entwickeln eine nachvollziehbare Logik für lokale Energieflüsse, Teilnahme, Abrechnung, Datenverarbeitung und Betriebsvorbereitung.

04

Technisch-wirtschaftliche Vorprüfung

Wir prüfen, welche Varianten realistisch, anschlussfähig und für eine spätere Umsetzungsentscheidung sinnvoll sind.

05

Umsetzungspfad

Wir erstellen eine Roadmap mit nächsten Schritten, offenen Prüfungen, Partnerbedarf und Entscheidungsunterlagen.

06

Workshops & Akteursabstimmung

Wir begleiten die Klärung zwischen Kommune, Stadtwerk, lokalen Akteuren, Unternehmen, Bürgergruppen und Projektpartnern.

Vorgehen

Vom ersten Use Case zur Pilotfähigkeit

Ausgangslage klären

Wir erfassen Ziele, Standort, Akteure, bestehende Anlagen, Energiebedarfe und die erste Projektidee.

Potenziale und Daten prüfen

Wir analysieren Erzeugung, Verbrauch, Lastprofile, Zählpunkte, Speicher, Infrastruktur und mögliche Teilnehmende.

Modell entwickeln

Wir strukturieren Rollen, Verteilungslogik, Betriebsablauf, Partnerbedarf und Umsetzungsoptionen.

Umsetzung vorbereiten

Wir übersetzen die Ergebnisse in Pilotphase, Partnergespräche, technische Klärungen und Betriebsvorbereitung.

Ergebnis

Was Sie am Ende erhalten

Ein Energy-Sharing-Projekt braucht Klarheit vor der Investition. Deshalb liefern wir eine Projektgrundlage für die nächsten Entscheidungen.

klares Akteurs- und Rollenmodell
Übersicht relevanter Energiepotenziale
erste Energiefluss- und Verteilungslogik
Einschätzung zu Daten, Zählpunkten und Abrechnung
technisches und organisatorisches Zielbild
Priorisierung möglicher Umsetzungsschritte
Roadmap für Pilot, Partnerstruktur und Betrieb
Entscheidungsgrundlage für Kommune, Stadtwerk oder Projektgruppe
Nutzen

Welchen Nutzen Energy Sharing schaffen kann

Lokale Wertschöpfung

Erneuerbare Energie wird vor Ort erzeugt, organisiert und genutzt. Das stärkt regionale Strukturen.

Mehr Akzeptanz

Bürger, Unternehmen und lokale Akteure können aktiv eingebunden werden.

Bessere Potenzialnutzung

PV, Speicher, flexible Lasten und lokale Infrastruktur werden gemeinsam betrachtet.

Neue lokale Rollen

Kommunen, Stadtwerke, Genossenschaften und Betreiber können neue Aufgaben übernehmen.

Mehr Sicherheit

Eine klare Betriebsvorbereitung reduziert Unsicherheit vor größeren technischen und wirtschaftlichen Schritten.

Energy Sharing Communities Projektbeispiel
Praxisbezug

Mit Erfahrung aus realen Energieprojekten

Es-geht! arbeitet an lokalen Energiesystemen, Quartierskonzepten und Energy-Sharing-Strukturen mit konkretem Umsetzungsbezug.

Dazu gehört die Erfahrung aus dem dena-Projekt WUNergy eG: Aufbau einer Energy Sharing Community in Wunsiedel sowie die Arbeit an integrierten Energie- und Quartierskonzepten, in denen lokale Potenziale, Akteure und Umsetzungspfade zusammengeführt werden.

Praxiserfahrung · Wunsiedel · lokale Energiesysteme
Ansprechpartner Jan Weiler
Projektgespräch / Energy Sharing

Jan Weiler

Projektmanager Energy Sharing & Energiegemeinschaften

Für lokale Strommodelle, Energiegemeinschaften, Energy-Sharing-Communities und Projekte zur gemeinsamen Nutzung erneuerbarer Energie.

  • Energy Sharing & Energiegemeinschaften
  • lokale Strommodelle
  • Energy-Sharing-Communities
  • gemeinsame Nutzung erneuerbarer Energie
Projektgespräch anfragen
Direkt per E-Mail an jan.weiler@es-geht.gmbh
FAQ

Häufige Fragen

Erste Orientierung für Kommunen, Quartiere, Stadtwerke und lokale Akteure, die Energy Sharing vorbereiten möchten.

Was ist eine Energiegemeinschaft?

Eine Energiegemeinschaft organisiert die gemeinschaftliche Nutzung erneuerbarer Energie zwischen mehreren Akteuren. Entscheidend sind klare Rollen, passende Daten, eine nachvollziehbare Verteilungslogik und eine realistische Betriebsvorbereitung.

Für wen lohnt sich Energy Sharing?

Energy Sharing ist besonders interessant für Kommunen, Quartiere, Stadtwerke, Energiegenossenschaften, Gewerbeareale und lokale Gruppen mit erneuerbaren Energiepotenzialen.

Muss bereits eine PV-Anlage vorhanden sein?

Vorhandene Anlagen können ein guter Startpunkt sein. Ein Projekt kann auch mit einer Potenzialanalyse beginnen, um zu prüfen, welche Erzeugung, Speicher oder Lasten sinnvoll eingebunden werden können.

Welche Daten werden für den Start benötigt?

Relevant sind unter anderem Erzeugungsdaten, Verbrauchsdaten, Lastprofile, Zählpunkte, Anlagenstandorte, Gebäudeinformationen, mögliche Teilnehmende und bestehende Verträge oder Infrastruktur.

Was ist der Unterschied zu einem normalen Stromliefervertrag?

Energy Sharing ergänzt die klassische Stromversorgung durch eine lokale Verteilungs- und Beteiligungslogik. Der verbleibende Strombedarf wird weiterhin über reguläre Versorgungsstrukturen gedeckt.

Was bekommt man von Es-geht! konkret?

Sie erhalten eine konkrete Projektgrundlage: Akteursmodell, Datenlogik, Verteilungsmodell, technische und organisatorische Einschätzung sowie eine Roadmap für Pilot, Partnerstruktur und Umsetzung.

Wie startet ein Projekt mit Es-geht!?

Der Einstieg ist ein kurzes Erstgespräch. Wir prüfen Ziel, Standort, beteiligte Akteure, vorhandene Anlagen, Datenlage und mögliche nächste Schritte.

Kann Energy Sharing mit Quartierskonzepten verbunden werden?

Ja. Gerade in Quartieren, kommunalen Liegenschaften und Gewerbearealen kann Energy Sharing sinnvoll mit Wärmeplanung, Photovoltaik, Ladeinfrastruktur, Speicherlösungen und lokalen Energiekonzepten verbunden werden.